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Schimmelgrund und Zöllken

Vorschaubild

 

Die Wanderung beginnt am Marktplatz von dort folgen wir dem Zug der Mirower Straße mit dem Steilhang auf der linken Seite dem sogenannten Weinberg auf dem die Zisterzienser im 13 und 14 Jhd. Wein angebaut haben. Auf der rechten Seite befindet sich im ehemaligen Forstgarten des Forstamtes Zechlin der Kinderspielplatz. Ab hier steigt die Straße stärker an und führt uns vorbei an der Düppeleiche zum Ortsausgang. Hier am Dreieck hal­ten wir uns links und gehen über die Lindenstraße in die Dranser Straße. Etwa 100 m waldeinwärts liegt auf der linken Seite die Festwiese. Diese Festwiese wird auch "Klein Eichen" genannt obwohl dieses Waldstück 1779 angepflanzt wurde. Wir durchschreiten jetzt den Hohlweg bis zum Jagen 302/303. Hier verlassen wir das Straßen­pflaster und wandern zwischen Jagen 302/303 ansteigend bis zur Jagenkreuzung 348/349. In gleicher Richtung weiter wandernd, fällt linker Hand der Waldboden bis zu einer Talsenke, dem Schimmelgrund. Auch im Zuge unseres Wanderweges stehen wir am Rande eines malerischen Kessels. Er ist ähnlich der Vietzens Kuhle, eines der zahlreichen Strudellöcher, die das Schmelzwasser des zurückweichenden Eises hier schuf. Die vielen Findlinge und starken Lehmablagerungen geben Zeugnis von jenen geologischen Veränderungen, die am Ende des Eiszeit­alters hier eintraten. Heidekraut und Moospolster bekleiden jetzt den einst kahlen Waldboden. Wieder hat die Kamera Gelegenheit zu charakteristischen Aufnahmen. Zu den eingefangenen Eindrücken gesellen sich noch weitere, indem wir nun ostwärts zwischen den Jagen 348/347 weitergehen.

 

Die nun folgende Jagenecke zeigt zwei ausgetrocknete Wasserlöcher, "die Zöllken". Wieder die gleiche Ent­stehung, ohne das malerische Wasser. Die Zeit hat durch die Senkung des Grundwassers unser Waldbild leider stark zum Nachteil verändert. Die Nachricht der untergegangenen Orte ist keine Sage, sondern historische Wahr­heit. Ein reicher Sagenkreis umkränzt daher die ehemaligen Wasserstellen, und viele unserer Flurnahmen bergen ein Stück unserer Heimatgeschichte. Unter diesem Gedanken überqueren wir die Zempower Straße, erreichen die Gabelung am Jagen 323/298 biegen hier in Richtung kleiner Wummsee ab und erreichen diesen. Weiter in Rich­tung großer Wummsee nutzen wir die Gelegenheit, den Maronstein aufzusuchen. Dieser Gedenkstein wurde für den Oberförster Maron gesetzt, dieser hatte diesen Platz als seinen Lieblingsplatz erkoren und ihn für die Allge­meinheit als Raststätte auserkoren. Von hier hat man einen wunderschönen Blick auf den Wummsee mit den In­seln "Kleiner und Großer Horst". Von hier wandern wir weiter in Richtung Plötzensee. Die Ausschilderung in Richtung Flecken Zechlin führt Sie dann wieder über das Forsthaus Buchheide in den Ort Flecken Zechlin.

 

Wegstrecke: 8 km

Ausschilderung