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Ortschronik

 

Wappen 

 

Flecken Zechlin eine Perle in den Zechliner Gewässern.

 

 

1237 Ersterwähnung in einer Schenkungsurkunde des Fürsten Niklot von Werle an das Zisterzienserkloster Bad Doberan (damals noch Cychalin Ort an zwei Seen)

Die Mönche bauten einen Wirtschaftshof und machten die Umgebung urbar, siedelten Kolonisten an

 

1306 Tauschvertrag des Klosters mit dem Fürsten Heinrich II v. Mecklenburg -Stargard aus dem Kloster wurde eine Burgfeste

 

1320 Verkauf an den Bischof zu Havelberg (Bischöfliches Tafelgut) Zechlin gehört von jetzt ab zu Brandenburg

 

1548 verstarb der letzte Bischof von Wittstock (Bussow v. Alvensleben) durch die Reformation fiel die Burg und das dazugehörige Land an die Kurfürsten; es wurde aus mehreren Dörfern ein Amt gebildet. Bewohnt wurde das Schloss nun von den kurfürstlichen Prinzen (brandenburgisches kurfürstliches Hausgut)

 

1548-1640 Fürstensitz der Hohenzollern (Residenz der brandenburgischen Kurfürsten) im dreißigjährigen Krieg gab es einen Übergriff dem nur eine Amtscheune zum Opfer fiel, das Schloss hielt stand

 

ab 1640 Amtssitz der Verwaltung des Preußischen Domänenamtes - zum Amt gehören mehrere Orte; Nutzung des Schlosses als Amtsgebäude

 

1721 ein Brand kam dem Einsturz des Schlosses zuvor Errichtung des jetzigen Gebäudes als Amtsgebäude und Verpachtung des Amtes Zechlin als königliche Domäne an die Familie Stropp

 

1775 Bau der Kirche

 

1806 zogen napoleonische Truppen durch den Ort und mussten verpflegt werden

 

1813 kamen abermals Franzosen auf dem Rückzug, hinterher kamen die Russen

 

1817 diente der Ort, König Friedrich Wilhelm und seiner Tochter Prinzeß Charlotte der Braut des Großfürsten Nicolaus von Russland als Aufenthaltsort auf der Durchreise und letzter Treffpunkt mit der königlichen Familie

 

1860 Auflösung der königlich preußischen Domänen, Parzellierung des Bodens

Zechlin wird eigenständig

 

20. Jhd. steht im Zeichen des Tourismus

 

1907 Anlegung einer Dampferanlegestelle

 

1908 Erste Annonce für Sommerfrische in Zechlin

 

31.03.1916 Flecken Zechlin wird Mitglied im Märkischen Verband für Fremdenverkehr (Jahresbeitrag 20,00 Mark)

Anfang 20 Jahre Gründung örtlichen Fremdenverkehrvereins

 

1928 die Dampfbahn fährt dreimal täglich nach Berlin und zurück

 

1945  Abbau der Bahnstrecke Rheinsberg - Flecken Zechlin als Reparationsleistungen und Kriegswiedergutmachung

 

1950 Übernahme vieler Ferienobjekte durch den FDGB und einsetzen des Massentourismus in der Region, Entstehung großer Bungalowsiedlungen

 

1989/90 Zusammenbruch der DDR somit auch des Tourismusses

 

1990 Gründung des Regionalen Fremdenverkehrsverein - heute Heimat und Kulturverein Flecken Zechlin. Anschluss an den Verein Rheinsberger Seenkette

Ämterbildung Flecken Zechlin geht an das Amt Wittstock Land; Erneuerung des Ortsbildes durch umfangreiche Strassenrennovierungen (unregelmäßigen Straßenzüge mit historischem Pflaster laden zu einem Aufenthalt ein.)

Belebung der Tourismuszahlen

 

1992 Formierung des ersten Widerstandes gegen die Wiederinbetriebnahme des Luft- und Bodenschießplatzes sogenanntes Bombodrom Kyritz-Ruppiner Heide

mehrere Klagen der Gemeinde Flecken Zechlin gegen die Bundeswehr wurden zugunsten Flecken Zechlins entschieden

 

2002 2. Platz im Kreiswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden - Unser Dorf hat Zukunft!"

 

2003 Gemeindegebietsreform

 

2004 1. Krippenfest

 

23.06.2011 Verleihung der Urkunde "Staatlich anerkannter Erholungsort"

 

19.07.-26.07.2014 Festwoche zur 777 Jahrfeier